Neue Projekte

Verbesserung der Natriumblockaden an Atemwegszellen der Nase mittels Antisense-Technik. Dabei werden Botenstoffe der Ribonucleinsäure aus dem Zellkern dazu benutzt, die Produktion von Eiweißkörpern zu hemmen, die für den Natriumkanal an der äußeren Zellwand verantwortlich sind. Die diesbezügliche Forschung der Arbeitsgruppe in Münster (Leiter: Prof. Weber) an menschlichen Zellen, die vom Verein unterstützt wurde, ist weitgehend abgeschlossen. Demnächst sind in Gießen im PD-Labor erste Messungen an der Nasenschleimhaut bei Muko-Patienten geplant. Die Wirkungsdauer der Natriumblockade soll diejenige von Amilorid weit übertreffen (Inhalation 1x pro Tag wäre wahrscheinlich ausreichend). Mit einem Zeitbedarf von 3 bis 5 Jahren muss jedoch gerechnet werden, so dass die Amiloridtherapie vorerst weiterhin durchgeführt werden muss.